CDU-Chefin Merkel will den Dosenpfand wieder abschaffen, den sie selbst mit auf den Weg gebracht hat.

am 04.08.2003 / in zitate & fakten

Die ehemalige Bundesumweltministerin Merkel hatte die 1991 von ihrem Parteifreund Klaus Töpfer eingeführte Dosenpfandregelung 1998 durch die Unterscheidung in verschiedene Getränkesegmente verkompliziert. Eine von Trittin geplante Vereinfachung war im Juli 2001 im Bundesrat am Widerstand vor allem Bayerns gescheitert. [?] Trittin erklärte, das von Merkel angeführte österreichische Modell sei nichts anderes als der Zustand vor dem 1. Januar in Deutschland, als Einweg noch Mehrweg verdrängte. Merkel watsche sich mit ihrer Kritik zudem selbst ab. Es sei ihr zu verdanken, dass zwischen Dosen-Eistees mit und ohne Kohlensäure unterschieden werden müsse oder dass Cola ohne Schnaps bepfandet werde, mit Schnaps jedoch nicht.

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